Human Power – Training und Beratung
Stressmanagement – Konfliktkompetenz – Kommunikationstraining

Aktuelles

 

03.11.2011 Herzliches Willkommen

Willkommen auf dieser Seite.
Hier finden Sie Neuigkeiten, Termine, Anregungen und Buchempfehlungen.
Schauen Sie einfach immer mal wieder herein.

Aktueller Tipp:
Trinken Sie regelmäßig heißen Kräutertee, wer mag mit etwas Honig, oder auch mal Ingwerwasser, einer Wohltat für die Atemwege gerade in der schmuddeligen Jahreszeit.
Verwöhnen und stärken Sie sich mit einem warmen Basenbad oder einem Gang in die wohlduftende Sauna.
Machen Sie einen Spaziergang an der frischen Luft, bevor sie es sich zuhause schön gemütlich machen.
Laden Sie Freunde ein und kochen Sie was Feines.
Genießen Sie die dunkle Jahreszeit, die Ruhe, das langsamere Tempo, die Zeit für sich.

15.12.2011 Unsere Welt braucht...

...Mut!
Mut, sich selbst treu zu bleiben. Mut, am Status quo zu rütteln und Neues auszuprobieren. Mut, moralische Vorgaben und Glaubensrichtlinien in Zweifel zu ziehen. Mut, alte Vorurteile fallen zu lassen. Mut, Fehler und Versagen in Kauf zu nehmen. Mut, die Verantwortung für das eigenen Denken und Handeln zu übernehmen.
Und was brauchen wir, um mutig sein zu können?
...Vertrauen!
Vertrauen in uns selbst, unsere Fähigkeiten, unsere Gefühle, unsere Intuition, unsere Weisheit. Vertrauen in den Fluss des Lebens. Vertrauen in die Harmonie des Kosmos, seine Kraft und sein Licht. Und Vertrauen darauf, dass dieses Licht auch in uns lebendig ist.
Nähren wir unser Vertrauen und leben wir mutig - und die Welt wird sich verändern.



"Daring ideas are like chessmen moved forward. They may be beaten, but they may start a winning game."
Johann Wolfgang von Goethe

15.12.2011 Winter

Die Jahreszeitengeister

Sie trafen sich wie üblich zu Silvester, um das vergangene Jahr zu würdigen und das neue gemeinsam zu beginnen. Bisher war dieser Brauch stets von Wertschätzung geprägt gewesen. Nicht so in diesem Jahr. Ein junger Frühling war dabei, er hatte diese Aufgabe von seinem Vater geerbt, und war nur widerwillig gekommen. Keinen Sinn sah er in dieser Tradition, keinen Bedarf hatte er an alten Geistern. Der junge Frühling war so voller Schwung und neuer Pläne. Am liebsten hätte er die ganze Welt verändert, allein.
Der Winter, der älteste und weiseste im Bunde, kannte wohl den Nutzen dieser unbändigen Kraft. Doch war er sich auch bewusst, dass damit allein ihrer aller Aufgabe nicht zu bewältigen war. Deshalb schlug er vor: „Liebe Freunde, lasst uns unseren neuen Kollegen herzlich in unserer Mitte willkommen heißen. Er steckt so voller Energie und junger Ideen. Gleichsam scheint er ein wenig an uns zu zweifeln. So mag es hilfreich sein, wenn jeder von uns verdeutlicht, welchen Platz im ewigen Kreislauf er einnimmt.“

Zuerst ergriff der Herbst das Wort: „Nun, was mich betrifft, so dürfte der Fall klar sein. Ich bin für die Ernte zuständig. Durch mich erhält die Welt Nahrung.“
Da entgegnete der Sommer: „ Das mag ja sein. Doch bringst du nur die Früchte der Arbeit ein, die ich leiste. Unter meiner Aufsicht, unter meinem Licht und meiner Wärme, wächst heran, was du dann erntest.“
Dazu meinte der Frühling: „Korrekt, korrekt, doch vergesst ihr eins: Ich bin es, der die Natur stets aufs Neue zum Leben erweckt. Zartes Grün, frische Farben, junge Tiere. Auch die Tage lasse ich länger und lichter werden.“ Der junge Frühling war ganz aufgeregt ob seiner Stärke.

Der Winter schwieg. Er wusste, dass er anders war als seine Kollegen. Schließlich brachte er Kälte, Nacht und Tod. Ihm war es wichtig, zu schweigen und in dieser Stille etwas über sich selbst zu erfahren. Er, der Winter, war gleichsam ein tiefes Luftholen der Natur. Und er wusste aus langer Erfahrung, wie notwendig Zeiten des Atmens und Ausruhens waren.
So stand er schließlich auf und sprach: „Liebe Kollegen, ich danke euch. Ihr leistet hervorragende Arbeit. Und jeder kann dies leicht erkennen, an Farbenpracht, Licht, Nahrung und neuem Leben. Nichts dergleichen habe ich zu bieten. Weder aktiv noch produktiv, bin ich nicht immer angenehm, bisweilen sogar schwer zu ertragen. Mein Wert ist nicht mit den Augen zu sehen. Dennoch – erst durch mich wird der Kreislauf rund, erst durch mich erhält alles einen tiefen Sinn.
Ja, ich bringe den Tod - doch ohne Tod kein neues Leben.
Ja, ich zwinge zum Rückzug - doch ohne Rückzug keine Erholung.
Ja, ich liebe das Schweigen – doch ohne Schweigen kein Blick ins Innere.
Und nur im Innersten klären sich alle Fragen.
Was nützt uns jegliches Tun, wenn wir nicht spüren, wozu - und dadurch unsere Kraft erschöpfen?“

Auch wenn der Frühling noch nicht wirklich verstand, so ahnte er doch, welche Weisheit in den Worten des Winters lag…


Diese Geschichte stammt aus meiner eigenen Feder und wurde im Buch "Erzählbar" veröffentlicht. Wenn Sie solche Geschichten mögen, finden Sie dort noch viele weitere.
Schon mal viel Spaß beim Lesen!

03.11.2011 Seminare, Beratung

Sie suchen professionelle Begleitung auf Ihrem persönlichen Weg?
Sie suchen einen neutralen Partner zur Reflexion?
Sie möchten aus Ihrem ganz persönlichen Hamsterrad aussteigen?

Nutzen Sie meine Kompetenz und Erfahrung.


Sie erreichen mich telefonisch oder per e-mail.

Tel.: 07142 - 78877-17

e-mail: regina.schneider@enolcon.com

03.11.2011 Eine allzu menschliche Geschichte

Der Kampf der Wölfe

Der Tag ist vollbracht, die Sonne ist untergegangen, Ruhe senkt sich über das Tal.
Am Lagerfeuer sitzt ein alter Indianer, gemeinsam mit seinem Enkelsohn. Nachdem beide eine Weile schweigend das Feuer betrachtet haben, sagt der Großvater: "Manchmal ist mir, als würden in meiner Brust zwei Wölfe kämpfen". Er schaut seinem Enkel tief in die Augen und fährt fort: "Der eine ist aggressiv und rachsüchtig, er will den Kampf und die Zerstörung. Der andere ist liebevoll, sanftmütig und friedvoll. Er mag die anderen und nimmt an ihrem Leben Anteil." Der Junge sitzt eine Weile ruhig da. Schließlich will er wissen: "Und, Großvater, welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?"
"Der Wolf", spricht der Indianer langsam, "den ich füttere".